Baubericht Bismarck 1:700 » Bewaffnung » Hauptartillerie (38 cm)
In diesem Bauabschnitt möchte ich mit dem Bau der schweren Hauptartillerie der Bismarck - den vier doppelläufigen 38 cm Geschützen - beginnen.
Bild 4.1.1 - Bestandteile |
Als weiterer Anhaltspunkt für die Objektgröße, dient das 1-cm-Raster der Schneidmatte, die ich als Untergrund verwende.
Zu den Kunsstoffteilen gehören das Turmgehäuse, zwei Geschützrohre, sowie zwei Entfernungsmesser-Gehäuse (Rangefinder).
Bild 4.1.2 - PE-Teile |
Dazu gehören zwei Leitern (mitte) für die Seiten des Turms, je eine Verschlussklappe für jedes Gehäuse der Entfernungsmesser (oben links und rechts), sowie zwei Sichtfensterverschlüsse (unten links und rechts), die links und rechts neben den Geschützrohren angebracht werden.
Wohlgemerkt: Dieses Bild stellt einen Ausschnitt von ca. 1x1 cm dar!
Der Zusammenbau der Kunststoffteile stellt kein Problem dar und ist schnell vollbracht. Durch die hervorragende Passgenauigkeit fällt es äußerst leicht, auch die beiden Geschützrohre absolut parallel und horizontal auszurichten. Hier hat Trumpeter - wie auch beim Rest des Bausatzes - ganze Arbeit geleistet!
Einige Hürden mit den PE-Teilen
Das Anbringen der PE-Teile gestaltet sich da schon durchaus schwieriger:
Die filigranen und teilweise nur einen Milimeter kleinen Teilchen lassen sich schwer mit einer Pinzette greifen und ohne Hilfe einer Fixierung des Turms kaum richtig positionieren.
Ausserdem ist hier eine extrem ruhige Hand gefragt, die ich erst nach einiger Konzentration und einigen Trockenübungen zustande bringe.
Das Anbringen der PE-Teile gestaltet sich da schon durchaus schwieriger:
Die filigranen und teilweise nur einen Milimeter kleinen Teilchen lassen sich schwer mit einer Pinzette greifen und ohne Hilfe einer Fixierung des Turms kaum richtig positionieren.
Ausserdem ist hier eine extrem ruhige Hand gefragt, die ich erst nach einiger Konzentration und einigen Trockenübungen zustande bringe.
Bild 4.1.3 - fertiger Geschützturm |
Bild 4.1.3 zeigt den ersten fertigen Turm.
Wenn ich dazu eine Möglichkeit finde, würde ich noch gern die Rohre aufbohren um dem Ganzen ein realeres Aussehen zu verleihen.
Dazu bräuchte ich dann wohl einen 0,3 mm Bohrer...
Fortsetzung folgt!
Bild 4.1.4 - Aufbohren der Rohre |
Das Öffnen der insgesamt 8 Rohre lies mir allerdings keine Ruhe - alternativ gibt es natürlich Anbieter von Messingrohren, aber die sind mir dann doch zu teuer.
Also einfach mal auf gut Glück versuchen, selbst Löcher in diese Rohre zu bekommen. Mir ist klar, dass ich mir die Geschützrohre zerstöre, wenn etwas schief geht.
Ich nehme meinen 0,5 mm Bohrer, mit dem ich bereits sehr gute Erfahrungen bei 1:700 Bullaugen und 1:72 MG-Luftöffnungen gesammelt habe.
Vorsichtig setze ich ihn genau mittig an der zu bohrenden Mündung an und drehe den Bohrer zwischen den Fingern langsam hin und her.
Kleine Plastikschlangen winden sich aus der nun entstehenden Öffnung im Rohr. (Bild 4.1.4)
Bild 4.1.5 |
Mit dem Ergebnis der ersten beiden Rohre bin ich sehr zufrieden. (Bild 4.1.5)
Für jeden der 8 Bohrvorgänge benötige ich etwa 3-4 Minuten - immer bedacht darauf, nicht durch die Außenhaut zu dringen.
Bild 4.1.6 |
Bild 4.1.6 zeigt nun das Ergebnis mit aufgebohrten Geschützrohren.
Bild 4.1.7 |
Alle oben beschriebenen Arbeitsschritte wiederhole ich für die weiteren drei Geschütztürme. Lediglich der Turm Anton unterscheidet sich, da er keine Entfernungsmesser-Gehäuse erhält.
Auf Abb. 4.1.7 sind die Türme ohne Rohre dargestellt.