Baubericht Bismarck 1:200 » Rumpf
Das Kernstück und der Beginn eines jeden Schiffes ist der Rumpf. In Spantenbauweise gebaut und mit doppelter Beplankung versehen bietet der Rumpf auch diesem Modell ein hohes Maß an Stabilität.Kapitelübersicht (neueste unten):
Bevor ich mit dem Bau des Rumpfes beginnen kann, gilt es einige Dinge vorzubereiten.
Von Werk aus sind alle Holzbauteile für den Rumpfbau des Bismarckmodells präzise mit dem Laser geschnitten.
Von Werk aus sind alle Holzbauteile für den Rumpfbau des Bismarckmodells präzise mit dem Laser geschnitten.
Bevor es nun zum ersten Bauabschnitt des Spantengerüstes geht, notiere ich noch schnell das Datum der "Kiellegung", den 23. November 2006, auf der Bodenplatte.
In diesem zweiten Teil der Spantenkonstruktion werde ich den Bau des jeweils nächsten Rumpfabschnitts in Richtung Bug und Heck dokumentieren.
Kommen wir nun zum dritten und vorletzten Teilabschnitt des Spantengerüsts. Dieser befasst sich mit dem Bugstück des Rumpfes.
Kommen wir nun zum letzten Abschnitt dieser Bauphase des Spantengerüsts. Hier befasse ich mich nun mit dem - wie ich finde - imposanten Heck der Bismarck.
Bevor es an den nächsten großen Schritt des Rumpfbaus - die Beplankung - geht, muss das Spantengerüst gestrakt (Straken = Anschrägen) werden.
In diesem Schritt soll das Rumpfskelett seine erste Haut aus Holzplanken erhalten. Laut Hersteller soll später noch eine zweite Schicht Planken darüber gelegt werden
So, nach knapp 2 Monaten der Abstinenz, geht es nun endlich mit meinem Baubericht weiter. Selbstverständlich war ich in der Zwischenzeit nicht untätig, nur für die Berichterstattung fand ich leider keine Zeit.
03.02.2008
Im nächsten Schritt geht es darum die Nähte der eben aufgebrachten 1. Beplankung zu verstärken. Dies erreicht man durch das sogenannte Kalfatern, bei dem die Nahtstellen mittels leimgetränkter Gazestreifen abgedichtet werden.
Die erste Beplankung des Rumpfs geht in die letzte Runde. Da an der großen Rumpfunterseite nur noch ebene Flächen zu verkleben sind, sollte dieser Abschnitt doch wohl ein Kinderspiel sein...
12.10.2008
Viele Monate sind vergangen, seit ich mich zuletzt mit der stabilisierenden Innenverkleidung des Rumpfes befasst habe.
26.03.2008
Nachdem sich bisher alles um den Rumpf und die 1. Beplankung gedreht hat, komme ich nun mit meinem Baubericht zum Aufbau des Decks der Bismarck (bevor es dann später wieder mit der zweiten Beplankung weitergeht).
26.03.2008
Für den nun anstehenden Arbeitsabschnitt liefert Amati 6 größere Holzplatten, mit denen die vom Bug, über die Mitte hin zum Heck abgerundeten Seiten des Decks gestaltet werden.
30.03.2008
Das Vordeck der Bismarck besteht aus zwei größeren Holzplatten, die direkt auf das vordere Spantengerüst geleimt werden.
30.03.2008
Recht einfach konstruiert aber doch großflächig ist der Aufbau des Achterdecks der Amati-Bismarck.
17.07.2009
Bevor die zweite Beplankung über der ersten angebracht werden kann, muss diese erstmal von Stufen, Kanten und Graten befreit werden. Eine Schleiforgie ist angesagt.
24.07.2009
Die oberen freien Spanten des Rumpfes werden nun mit Planken versehen und bilden die Zitadellpanzerung der Bismarck. Dies ist der Teil oberhalb der deutlich sichtbaren Stufe in der Bordwand.
01.09.2009
Kommen wir nun zur zweiten Haut für die Bismarck - der zweiten Beplankung. Basis dazu bilden, wie schon bei der ersten Beplankung, zahlreiche Holzleisten. Diese sind allerdings dünner und länger als im ersten Durchlauf.
03.09.2009
Hier geht es nun um die Montage der Kühlwasseröffnungen sowie um die Schlingerkiele, die das Schiff während der Fahrt auf hoher See in der Längsachse stabilisieren sollen.
07.03.2010
Und wieder geht es fröhlich mit der zweiten Beplankung weiter. An 3 Wochenenden in ca. 14 Arbeitsstunden bringe ich auf beiden Bordwänden knapp 60 Lindenholzleisten in jeweils 7,5 Plankenreihen unter.
14.03.2010
Die letzten Schritte zur Vollendung der zweiten Haut liegen vor mir. Es gilt eigentlich nur noch den Rumpfboden zu verkleiden. Größere Biegungen und Spannungen, wie in den vergangenen Bauabschnitten, dürften kaum noch zu bezwingen sein.